Geschichte

Wie eine Leidenschaft erwacht, daran erinnert sich Katrin Stangenberg ganz genau.

 

Ihr Vater war Kapitän auf einem Handelsschiff, Fernost-Route. Von jeder Reise brachte er seiner kleinen Tochter ein Souvenir aus Porzellan mit, Püppchen, Geschirr, Vasen, Figuren nach Bremerhaven mit. Fortan träumt sie sich am liebsten in eine exotische fremde Welt, betastet die filigrane Oberfläche, bewundert die kunstvolle Malerei, Geishas und Geister, Blüten und Bäume. Ihr liebstes Stück aber ist eine Tasse; ganz detailliert sind Wellen zu erkennen, geteilt von einem Schiff auf Kurs. Am einen Ende steht B’hafen, gegenüber Hongkong. Extra für sie angefertigt!

„Kompass Richtung Osten, um den Henkel rum“, pflegte der Vater zu sagen, „irgendwo da, da bin ich immer in deiner Nähe!“ Eine tröstliche Vorstellung, wenn er mal wieder Monate lang unterwegs sein muss. Unzählige Male fährt ihr Finger die Strecke ab, die Farbe verblasst dennoch nicht. Irgendwann bemerkt sie das „f“ in der Schrift. Doch sie nimmt es gelassen; vermutlich kennt der Chinese kein „v“, denkt sie.

Viele Jahre später – sie ist inzwischen promovierte Juristin in Hamburg – kann Katrin Stangenberg dem alten Traum neues Leben einhauchen. Auf ausgedehnten Reisen durch Chinas Provinzen entdeckt sie Manufakturen, die das überlieferte Handwerk fortführen. Die Unternehmerin ordert eine speziell für sie hergestellte Auswahl edler Porzellankunst, die einstige Faszination für heimatliche Motive erfasst sie erneut. Hamburg, das viel zitierte Tor zur Welt, soll prägendes Leitbild sein, eine Kollektion attraktiv für Gäste ebenso wie für Einheimische. Der Schriftzug bereitet keine Probleme mehr, „Hamburg“ kommt ja ohne „v“ aus… Ein Schatz für jeden, der die Hansestadt liebt.

A pro pos Schatz : Jene Tasse, die der kleinen Katrin einst durch dunkle Nächte half, ging in Scherben auf. Sie zerbrach irgendwann, auf einer Reise, ganz profan auf dem Gepäckband. 
Frau Dr. Stangenberg weiß noch ganz genau, wo das war : In Shenzhen. Immerhin kehrte das kostbare Stück somit in gewisser Weise zurück in seine Heimat. Ein kleiner Trost – und die Idee lebt nun in Hamburg wieder auf….
TATTOODITION!

 

 

Geschichte

Wie eine Leidenschaft erwacht, daran erinnert sich Katrin Stangenberg ganz genau.

 

Ihr Vater war Kapitän auf einem Handelsschiff, Fernost-Route. Von jeder Reise brachte er seiner kleinen Tochter ein Souvenir aus Porzellan mit, Püppchen, Geschirr, Vasen, Figuren nach Bremerhaven mit. Fortan träumt sie sich am liebsten in eine exotische fremde Welt, betastet die filigrane Oberfläche, bewundert die kunstvolle Malerei, Geishas und Geister, Blüten und Bäume. Ihr liebstes Stück aber ist eine Tasse; ganz detailliert sind Wellen zu erkennen, geteilt von einem Schiff auf Kurs. Am einen Ende steht B’hafen, gegenüber Hongkong. Extra für sie angefertigt!

„Kompass Richtung Osten, um den Henkel rum“, pflegte der Vater zu sagen, „irgendwo da, da bin ich immer in deiner Nähe!“ Eine tröstliche Vorstellung, wenn er mal wieder Monate lang unterwegs sein muss. Unzählige Male fährt ihr Finger die Strecke ab, die Farbe verblasst dennoch nicht. Irgendwann bemerkt sie das „f“ in der Schrift. Doch sie nimmt es gelassen; vermutlich kennt der Chinese kein „v“, denkt sie.

Viele Jahre später – sie ist inzwischen promovierte Juristin in Hamburg – kann Katrin Stangenberg dem alten Traum neues Leben einhauchen. Auf ausgedehnten Reisen durch Chinas Provinzen entdeckt sie Manufakturen, die das überlieferte Handwerk fortführen. Die Unternehmerin ordert eine speziell für sie hergestellte Auswahl edler Porzellankunst, die einstige Faszination für heimatliche Motive erfasst sie erneut. Hamburg, das viel zitierte Tor zur Welt, soll prägendes Leitbild sein, eine Kollektion attraktiv für Gäste ebenso wie für Einheimische. Der Schriftzug bereitet keine Probleme mehr, „Hamburg“ kommt ja ohne „v“ aus… Ein Schatz für jeden, der die Hansestadt liebt.

A pro pos Schatz : Jene Tasse, die der kleinen Katrin einst durch dunkle Nächte half, ging in Scherben auf. Sie zerbrach irgendwann, auf einer Reise, ganz profan auf dem Gepäckband. 
Frau Dr. Stangenberg weiß noch ganz genau, wo das war : In Shenzhen. Immerhin kehrte das kostbare Stück somit in gewisser Weise zurück in seine Heimat. Ein kleiner Trost – und die Idee lebt nun in Hamburg wieder auf….
TATTOODITION!